Freitag, Juli 30, 2010

Ameisenkolonie im Scanner...

Francois Vautier installierte eine Ameisenkolonie in seinem Scanner und scannte das Nest über einen Zeitraum von 5 Jahren jede Woche einmal. Zumindest beschreibt er den Entstehungsvorgang so. Wie er dabei die Kamerabewegungen erzeugt haben will ist mir aber noch nicht so klar. Ich gehe übrigens davon aus, dass die Ameisenkolonie das einzige war, was sich mit diesem Scanner noch scannen ließ...

ANTS in my scanner > a five years time-lapse! from françois vautier on Vimeo.

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Sunset...

Also ich warte ja jetzt schon geraume Zeit...

...auf den Daft Punk Soundtrack von Tron:Legacy. Was für ein hinreissender Zufall, dass er irgendwie "durchgesickert" sein muss, wie ich gerade bei BoingBoing lese. Und an dieser Stelle hat ihn jemand,...nun ja..., aufgesammelt...

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Ich finde es ziemlich...nun ja..banksyesque...

Schwarmroboter: Snakebots...












Das amerikanische Militär hat ein neues Konzept für schlangenartige Roboter entwickelt, die sowohl einzeln als auch als Schwarm operieren können, der dann wie ein einzelner komplexer Roboter arbeitet. Keine völlig neue Idee, nur eine neue Variante. Mehr dazu hier...

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Donnerstag, Juli 29, 2010

Das Marsgesicht in extremer Nahaufnahme...























Ja, es beschäftigte meine Fantasie in den 80er Jahren sehr. Das sogenannten Marsgesicht. Ein in Felsen gehauenes Antlitz, den Blick gen Marshimmel gerichtet. Es wäre ja auch zu schön gewesen. Unsere Urahnen, oder Aliens, die uns erschaffen haben, hinterließen auf dem Mars ein Artefakt. Ein Denkmal, das tief ins Universum schaut, dorthin, wo unsere Vorväter in ihren Schiffen verschwanden. Schon in den 80ern gab es natürlich Kritiker, die es wussten: Es ist das Spiel von Licht und Schatten und bei der Bildnachbearbeitung entstehen manchmal auch Artefakte, die geometrische Formen vorgakulen. Ende der 90er war dann wirklich klar, dass da nichts ist, dass das Marsgesicht nur ein kosmischer Zufall war, das Zusammenspiel von Blickwinkel und Schattenfall. Aber nicht mal die Profis sind vor solchen Irrtümern gefeit. Carl Sagan schrieb, dass bei der Viking Landung vor 35 Jahren kurze Zeit Irritation im Kontrollzentrum entstand, als mein ein B auf einem Stein zu erkennen glaubte. Auch das nur ein Schatten. Im Nachhinein habe ich den Eindruck, dass das mysteriöse Gesicht der NASA nur recht kam. Zu einer Zeit, als das Interesse an der Raumfahrt einbrach und niemand mehr Bilder aus dem All sehen wollte. Da sorgten Verschwörungstheoretiker wie Richard Hoagland für genau die Aufmerksamkeit, die man brauchte. Hoagland verfasste einen dicken Wälzer, in dem er über eine vermeintliche Mars Zivillisation fabulierte. Fantasievoll und so wenig fundiert wie eine Klatschpostille.
Stellen wir uns also der Tatsache, dass das mysteriöses, uns inspirierende, unsere Fantasie zu Höchstleitungen anspornende Marsgesicht einfach nur eine Ausgeburt unsere Sehnsucht nach dem Sense of Wonder ist.
Hier nun das wohl genauste Bild der legendären Formation in Cydonia, aufgenommen vom Mars Reconnaissance Orbiter.
Mehr dazu bei universetoday...

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Unsere Lesung am Samstag - und warum sie nicht stattfindet...

Der morgen begann mit einer Tasse Kaffee und kurz darauf mit der Feststellung, dass ich mit dieser Tasse Kaffee mitten in einem Schlachtfeld stehe und mich betreten umsehe, während mir nicht Kugeln, aber Emails um die Ohren fliegen. Ich glaube, wer hier mitliest, der weiß, dass ich nie etwas von den seltsamen Kämpfen gehalten habe, die manchmal in Foren toben, oder auch zwischen Blogs geführt werden. Solche Schlagabtausche bringen nichts, schädigen auf die eine oder andere Art meistens das Ansehen beider Seiten. Da ist in blinder Wut schnell mal was gepostet, worauf Google noch nach Jahren stößt. Nein, ich bin im Web, weil ich Spaß am Bloggen habe, weil ich mich informieren will, weil ich das ganze Ding Internet so genial finde, dass es mich seit elf Jahren fesselt. Ich bin nicht hier, um mir meine Nerven in sinnlosen Streitereien zu zerfetzen. Klar sag ich auch mal meine Meinung, sogar relativ oft. Und ich habe auch keine Probleme damit, wenn ich dafür mal einen Tritt in den Hintern kriege.

Am Samstag wollten wir mit einigen Freunden eine Lesung machen. In SecondLife. Ich berichte oft darüber, die einen mögen es, die anderen nicht. Diese Lesungen sind vor allem eins. Lustig. Darum geht`s. Es darf auch mal was Kritisches kommen, aber unterm Strich wollen die Leute was zum lachen haben.
Das wird diesen Samstag so nicht funktionieren.

Zwei sind sich in Blogs in die Haare geraten. Die eine Seite hat unglücklich geschrieben, wollte wohl eigentlich etwas anderes zum Ausdruck bringen, der anderen Seite passt das nicht und nun fliegen die Fetzen.

Nein, uns gefällt das gar nicht. Nicht Kirsten von den Brennenden Buchstaben, nicht den Leuten von Bitterschlag und mir auch nicht. Schade. Was uns vorschwebte, das war eine Lesung mit amüsanten Texten. Vielleicht über einen schief gelaufenen Restaurantbesuch, über Fußballfans im Bahnhof und ja auch gern was gegen unsere Politiker, die uns so furchtbar auf den Zeiger gehen. Aber jetzt ist um drei Ecken herum die Loveparade zum Thema geworden. Lustige Lesung mit lachenden Autoren auf dem Plakat und dann irgendwie ein Kontext mit der Loveparade? Geht nicht, kann ich mir nicht vorstellen, funktioniert nicht mehr.

Dabei hat mit die Zusammensetzung von vornherein super gefallen. Ich lese gern Fenrir, ich schätze Bitterschlag und zu den Brennenden Buchstaben gehöre ich sowieso. Dreamteam würde ich sagen. Aber unser Ruhrpott 2010 Event passt gerade jetzt nicht mehr.
Und deswegen verschieben wir die Sache.
Wann wir ein Event in dieser Art machen, das wissen wir jetzt auch noch nicht.
Stattdessen werden Samstag nur Kirsten und ich lesen. Für alle die, die sich den Abend jetzt schon freigehalten haben und weil uns einfach mal wieder danach ist und wir uns selbst drauf gefreut haben. Das ist nicht das, was es werden sollte, aber ich denke, es ist das einzige, was momentan Sinn macht.

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Fake DNA: Hard- und Wetware für zukünftige Kriminelle...

Nicht erst seit CSI hat es sich herumgesprochen: Wer einen Mord begeht, der wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch schnell als Täter identifiziert. Körperflüssigkeiten, ein Haar, sogar eine Hautschuppe reichen aus, um einen genetischen Fingerabdruck des Täters zu erhalten und ihn so unter den potentiell Verdächtigen eindeutig zu identifizieren. Die Forensiker Dan Frumkin, Adam Wasserstrom, Ariane Davidson and Arnon Grafit warnen nun in einem Artikel vor der Möglichkeit, dass mit dem entsprechenden Know How und erschwinglichem Equipment jede gewünschte DNA synthetisiert werden könnte. Mit anderen Worten: Der Täter bringt die reiche Tante Erna um, und hinterlässt dabei jede Menge DNA des ungeliebten Cousins und Miterben Egon. Cyberpunk meets True Crime. Mehr dazu in diesem Blogpost...

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Mittwoch, Juli 28, 2010

In einen Komposthaufen beißen...

Jochen Malmsheimer bringt es auf den Punkt. Salatblätter haben unter Wurstscheiben nichts zu suchen. Nein, auch nicht unter Käse. Malmsheimers Komposthaufenvergleich bringt es präzise auf den Punkt. Habe mir so ein abgestorbenes Weißbrotbiotop neulich auch mal angetan. Sieht aus wie wiedergekäut, wenn man den Deckel hochklappt. Ist nicht schön und schmeckt auch nicht. Nein, Schockewellenreiter, du bist nicht allein...

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Flusskiesel und ich beim Currywurstessen...
















...an der Galerie in SecondLife. Eigentlich hätten wir schon gleich mit der Lesung anfangen können. Leider unterbrach einer der häufigen SL Restarts unser virtuelles Dinner. Dann gedulden wir uns eben bis Samstag. Hier passiert`s...

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Das Kafe Kruemelkram und die neue Galerie...

















Mein virtuelles Grundstück hat sich in letzter Zeit etwas verändert. Der Laden ist zwar noch da, aber in etwas kleinerer Form. Das Kruemelkram liegt im Hintergrund, während man vorne die Galerie mit dem Vorplatz sieht. Ja, richtig erkannt, selbstverständlich haben wir auch eine authentische Pommesbude. Vor dem Eingang zur Galerie findet die Lesung statt und dort werden ab Samstag auch unsere Ruhrpott-Fotografien zu besichtigen sein. Einfach mal reinschauen...

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Am kommenden Samstag: Ruhrpott 2010 - Unsere Lesung in SecondLife...
















Immer wieder witzig, wenn ich in den Kommentaren in Facebook lese, dass unsere Lesung etwas zu weit entfernt stattfinden würde. Nein, das tut sie nicht. Man kann sie auf jedem Rechner verfolgen und das völlig kostenlos. Der SecondLife Client nimmt auch gerade mal um die 10 MB auf der Festplatte in Anspruch. Und wenn es einem nachher immer noch auf die Nerven geht, ist er auch im Null Komma Nix wieder deinstalliert. Näher kann man einem Autor wirklich nur bei einer realen Lesung kommen.
An diesem Samstag lesen Zauselina alias Kirsten von den Brennenden Buchstaben, Markus Becker alias Flusskiesel von Bitterschlag, Ludger Otten alias Fenrir und meine Wenigkeit ab 21 Uhr vor der Galerie des Kafe Kruemelkram. Außerdem stellen Ludger und ich dort unsere Ruhrpottbilder aus. Wir freuen uns auf alte und auch neue Zuhörer. Sollte es Probleme mit der Installation geben, wendet euch unter Facebook, Twitter oder per Email einfach an mich, ich helfe gern.
Samstag um 21 Uhr geht`s los, und zwar exakt hier...

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Das sieht vielversprechend aus...

Dienstag, Juli 27, 2010

Wenn Menschen ihre Wohnung nicht mehr verlassen: Hikikomori...

In Japan gibt es geschätzte 1,55 Millionen Schlafzimmer-Eremiten, die ihre Wohnung allenfalls verlassen, um einkaufen zu gehen. Der Grund dafür: Angst - vor der Schule, der vergeblichen Arbeitssuche, oder dem Beruf. Nicht, dass es dasselbe Phänomen nicht auch bei uns gibt. In den meisten Fällen merkt bloß niemand, was da vor sich geht.
Mehr über die japanischen Hikikoromi hier...

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Augmented Reality Werbung für Insektenspray...



Aus der Rubrik "Lustige Spielereien mit dem Beamer"...

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Bilder eines aufgebenen japanischen Vergnügungsparks...

















Sieht ein bißchen aus wie "Westworld" nachdem die Roboter alle Besucher abgemurkst haben - oder wie die Herner Fußgängerzone an belebten Tagen.
Dort kann man sich`s anschauen...

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Montag, Juli 26, 2010

Philip K. Dicks mysteriöse Briefe ans FBI...

Seine Ideen waren brillant, seine Stories ihrer Zeit voraus. Dick nahm moderne Themen wie virtuelle Realität und künstliche Intelligenz vorweg. Seine außergewöhnliche Fantasie steht außer Zweifel. Man darf sich allerdings fragen, ob er diese exorbitante Vorstellungskraft auch völlig unter Kontrolle hatte. 1972 schickte er Briefe ans FBI, in denen er behauptete, von einer Neonazi-Organisation bedrängt zu werden. Man verlangte von ihm Code-Wörter in seine Bücher einzubauen. Dahinter steckte angeblich eine Verschwörung, in der eine neue biologische Waffe eine Rolle spielte, die bereits gegen die amerikanische Bevölkerung eingesetzt würde. Dick ging sogar soweit, den Namen eines anderen Autors zu nennen, in dessen neustem Buch er eines dieser Codewörter erkannt haben wollte.
Dicks Briefe kann man hier auf Lettersofnote nachlesen...

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Ruhrpott 2010 - Lesung und Ausstellungseröffnung im Kafe Kruemelkram: Kommenden Samstag ab 21 Uhr
















Am kommenden Samstag ist es soweit. Vier Autoren aus dem Pott lesen ihre Texte, Stories und Blogposts am Kafe Kruemelkram. Es wird garantiert lustig, aber auch bissig und kritisch. Mit dabei: Zauselina, Markus Becker, Ludger Otten - den wir extra für die Lesung hier nach SL geholt haben - und meine Wenigkeit. Außerdem werden Ludger und ich unsere Ruhrpottbilder in der neuen Galerie am Kruemelkram ausstellen.
Um 21 Uhr geht`s los und zwar genau hier am Kafe Kruemelkram.

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Sonntag, Juli 25, 2010

Wenn man mal ein paar Gäste mehr hat...

Das Prequel von Inception...

...gibt es als online-Comic und zwar genau hier...

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The Curfew...





Ein Webgame, das die Spieler in ein Orwellsches Großbritannien des Jahres 2027 versetzt. Ziel des Spiels: Die Befreiung aus dem Big Brother Staat.


"Set in 2027 in the heart of an authoritarian security state, The Curfew could be described as a miniature Canterbury Tales set in a not-so-distant future, where citizens must abide by government security measures and 'sub citizens' are placed under curfew at night.

The player must navigate this complex political world and engage with the characters they meet along the way to work out who they should trust in order to gain freedom.

Choose wisely and you could change the course of history. Choose poorly, and it'll be changed for you.
"

Mehr Informationen in dem gut gemachten Intro oben. Hier geht`s zur Curfew- Website...
(via grinding.be)

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Momentaufnahmen der Love Parade Berichterstattung...

Verantwortliche schauen, während der Pressekonferenz zu den Ereignissen befragt, schweigend und betreten in die Kamera und hoffen darauf, dass an ihrer statt ihr jeweiliger Sitznachbar eine befriedigende Antwort geben kann. Vergeblich.
Herbeieilende Politiker fordern mit aller Entschiedenheit lückenlose Aufklärung der Ursachen. Natürlich tun sie das. Sie müssen es. Aber weil auch wir das wissen, werden ihre Statements nicht glaubwürdiger.
Ein Raver, danach gefragt, wie er die Ereignisse auf der Loveparade erlebt hat, lobt zunächst die Musik, um sich dann mit gerunzelter Stirn daran zu erinnern, dass da ja noch irgendwas anderes passiert ist. Ja, das mit den Toten habe sich rumgesprochen und sei schon "so`n kleiner Break" gewesen.
Ein regionaler Nachrichtensender berichtet über die Rolle von Twitter und Blogs vor, während und nach der Loveparade und schafft es aus genau diesem Bericht eine Art Werbespot für das eigene Weblog zu machen.
Noch während Verletzte im Tunnel liegen, wird die Katastrophe zum Werkzeug, mit dem man den jeweiligen politischen Gegner aus dem Amt hebeln will und das ohne dass man dabei so etwas wie eine Schrecksekunde zu spüren glaubt, in der es einfach nur um die Opfer und deren Angehörige geht.
Und immer mehr unbeantwortete Fragen: Für wieviele Personen war das Gelände denn nun ausgelegt? Wirklich 500 000 , was an sich schon viel zu klein gewesen wäre, oder tatsächlich nur für 250 000 wie irgend jemand vorhin im Fernsehen behauptet?
Warum versucht man mehr als eine Million Menschen durch einen viel zu kleinen Zugang zu stopfen und das in beide Richtungen?
Und wieso müssen Notausgänge erst geöffnet werden, statt durchgehend und jederzeit geöffnet zu sein?

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Der neue Trailer...

...von Tron:Legacy. Gefällt mir irgendwie. Abgesehen allerdings von der jungen CGI-Version von Flynn alias Jeff Bridges. Sieht weder echt, noch nach dem Bridges des Jahres 1982 aus. Story scheint mir auch ziemlich vorhersehbar. Anscheinend hat irgendeine KI Flynn kopiert. Spielt das alte MCP auch mi? Und warum ist die Singularität schon 1982 eingetreten, ohne dass es irgend jemand mitbekommen hat. Aber ich würd`s mir im Kino ansehen. Keine Frage.


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Pottimpressionen...

Samstag, Juli 24, 2010

Auf das beste Wochenende folgt das schlimmste...

Letzte Woche das grandiose Stillleben auf der A40. Statt Autos, Tische und Zelte auf der Fahrbahn. Das und gutgelaunte Ruhrpottler. Das Stillleben war ein Megaevent, das den meisten von uns gefallen hat, egal ob man den großen Trubel nun mag oder nicht. Jetzt Bilder von der A 59. Auch auf ihr herrscht heute Stillstand, auch auf ihr stehen heute Zelte. Aber es sind die Zelte, in denen mindestens hundert Verletzte Loveparade-Besucher erstversorgt werden. Der schlimmste denkbare Fall ist eingetreten. Die Loveparade wurde zum Katastrophengebiet. Auf eines der besten Wochenenden des Potts folgt das wohl schlimmste seit Jahren.
Stefan Schröder von den Ruhrbaronen bringt es auf den Punkt. Es ist zum kotzen, dass das passieren musste...

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Eine tragische Loveparade...

Ich weiß nicht genau, wann es heute Nachmittag passiert ist, aber es hat wohl durch eine Massenpanik zehn Tote auf der Loveparade gegeben. Die Ruhrbarone sind wahrscheinlich näher dran, sonst einfach WDR schauen...

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Wow, ein PEZ Spender...oh Moment, das ist...

Die Loveparade 2010: Es gibt gute Gründe zur Loveparade zu gehen...

...man kann dort zum Beispiel abertausende von Ladies mit Bikini oder ohne fotografieren und später behaupten, das sei Musikjournalismus. Warum ich nicht hingehe? Weil man eigentlich nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitten hin kommt. Und ich lehne Viehtransporte ab...

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Die Sache mit der Panoramafreiheit...

Die Panoramafreiheit ist ein für Fotografen ganz grundlegendes Gesetz, das da sinngemäß lautet:
"Unter Panoramafreiheit (oder auch Straßenbildfreiheit) versteht man die Freiheit, urheberrechtlich geschützte Gegenstände (z. B. Kunstobjekte oder Gebäude), die von öffentlichen Verkehrswegen aus zu sehen sind, bildlich wiedergeben zu dürfen." Oder knapp formuliert:
Wenn ich auf der Straße stehe, darf ich das Ding knippsen und auch die Fotos veröffentlichten. Das sieht allerdings nicht jeder so und möchte Geld dafür sehen, wenn man seine Gebäude fotografiert hat. Unter anderem bloggt der Schockwellenreiter drüber und auch das Pottblog...

Ein Gericht hatte in einem ähnlich gelagerten Fall die Gültigkeit der Paroamafreiheit so begründet: “Im anderen Falle wäre Fotografie nur noch in den eigenen vier Wänden und auf hoher See möglich.”
Ich fürchte fast, selbst die eigenen vier Wände kommen da nicht mehr in Frage, denn selbstverständlich machen auch die Hersteller von Möbeln, Haushaltsgeräten, Tapeten und der zu den sichtbaren Buchrücken gehörenden Bücher Urheberrechte an dem Foto geltend. Ganz zu schweigen, vom eigenen Hund, dessen Züchter auf die Idee kommen könnte, dass...nun ja...

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